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Zoo: Karlsruher "Asyl" für Pfälzer Pinguine

(red) 28 Humboldtpinguine aus dem Zoo Landau machen derzeit "Urlaub" im Karlsruher Zoo. Seit kurzem sind die Tiere in einem freien Teil der Eisbärenanlage gleich neben den Karlsruher Pinguinen zu beobachten (unser Foto). Dieses Gehege ist in Zukunft für Eisbärenmütter vorgesehen, damit sie dort ihren Nachwuchs aufziehen können. Der Grund für den Karlsruher Aufenthalt der "Schwarzröcke": In Landau wird ihr bestehendes Gehege einem Komplettumbau unterzogen, weshalb für die nächsten Monate ein Ersatz-Gehege für sie gesucht wurde. Der Landauer Zoochef, Dr. Jens-Ove Heckel, weiß seine wertvolle Zuchtgruppe in der badischen Nachbarschaft in guten Händen. Die Pfleger stehen wechselseitig in ständigem Kontakt, um Erfahrungen zur Haltung auszutauschen.

Im Rahmen der guten Zusammenarbeit der Zoos untereinander werden für anstehende Bauphasen immer wieder Unterkünfte für Tiergruppen gesucht. So hatte schon vor Jahren der letzte Karlsruher Braunbär "Jonny" während des Baus der Eisbärenanlage eine Bleibe im Landauer Zoo gefunden. Dort verbringt "Jonny" inzwischen seinen Lebensabend. Sowohl in der Landauer als auch in der Karlsruher Gruppe der Humboldtpinguine sind seit Jahren gute Zuchterfolge zu verzeichnen. Sie werden im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogramms europaweit koordiniert.




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