Schulen: Grünes ParadiesAuf der Suche nach dem schönsten Schulgarten
Beim Besuch im Neureuter Schulzentrums stieß Erster Bürgermeister König zur auch mit Experten der Pädagogischen Hochschule, des Staatlichen Schulamtes, Vertretern des Gesamtelternbeirates und des Bezirksverbandes der Gartenfreunde besetzten Kommission. "Die Arbeit im Schulgarten ist eine Hinführung zur Natur, die viel Arbeit macht, die sich aber auch lohnt," lobte König besonders den Einsatz der Lehrer, die sich mit viel Engagement und Herzblut einbringen. Im Neureuter Schulzentrum sind dies in erster Linie Georg Louis und sein Kollege Wolfgang Hausmann. "Aus einer eintönigen Rasenfläche begannen wir 2001 mit der Anlage des Gartens mit Realschülern der Neunten Klasse in der Unterrichtseinheit Bautechnik. Vor drei Jahren haben wir in den Ferien mit einer Brunnenbohrung die baulichen Projekte abgeschlossen", erläuterte Louis der Jury das Entstehen des kleinen Gartenparadieses. Als naturnaher Garten angelegt, finden sich in der grünen Oase neben Avocados, Feigen und vielen Pflanzbeeten auch ein reichhaltiges Blütenangebot für Insekten, Trockenmauern für Eidechsen und ein Naturbienenstand. Entstanden ist eine Umgebung, die mittlerweile nicht nur Arbeit sondern auch viel Freude bereitet: Ob als grünes Klassenzimmer oder bei Sommerfesten von Klassen und Lehrern hat sich der Schulgarten im Neureuter Schulzentrum bestens bewährt. Welchen Platz er auf den Wertungszetteln der Jury belegt, wird am 9. Juli bekannt gegeben.
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